Die besten Ideen für Sie, Kurz und gut

E-Mail-Spam vermeiden

Foto von einer großen Tüte mit Müll als Symbol für Spam und so.

Deine Mailadresse gehört Dir! Und sie geht niemanden etwas an, der sie nicht unbedingt braucht! Die Realität sieht leider ein bisschen anders aus. Denn es geht um Geld, Geld, Geld! Und da lassen sich Spamer schon richtig was einfallen. Und zum jetzigen Zeitpunkt muss man leider sagen: Es gibt keinen absoluten Schutz. Keine Anwendung, kein Programm, welches alles beschützen kann! IS‘ NICHT!

Was also kann man tun? Denn jeder, der gewerblich in irgendeiner Form im Internet unterwegs ist, muss – lt. §5 TMG – Informationen, die eine Kontaktaufnahme unmittelbar und ständig möglich machen, zur Verfügung stellen.

Der wichtigste Punkt ist, dass wir uns selber sensibilisieren müssen für dieses Problem. Jeder muss sein Verhalten im Umgang mit Mailadressen und denen der anderen überprüfen. Wie gehe ich mit Mails um? Mal eben eine Mail weiterleiten, bei der alle Mailadressen sichtbar sind? Man stelle sich vor:  Von irgendeinem in dieser Liste wird der Mailacount gehackt, wahrscheinlich war das Passwort auch noch „Passwort“ o.ä. sicher. Dann ist Deine Mailadresse verbrannt.
Bitte nicht so! Und habt den Mut den Absender der Mail auf das Problem hinzuweisen. Denn für den Schutz unserer Daten kann jeder Einzelne schon sehr viel tun.

Was gar nicht geht …

Die e-Mail-Adresse im Klartext im Internet hinterlassen.
Freizügig e-Mail-Adresse und Telefonnummer angeben.
Gewinnspiele im Internet, aber auch Gästebücher unter Angabe der e-Mail-Adresse.

Mailadressen vertraulich behandeln

Mailadressen von anderen werden nur mit Einverständnis weitergegeben.
Niemals „Diese Webseite einem Freund empfehlen“, unter Angabe von dessen E-Mail-Adresse.
E-Mail-Grußkarten sammeln ebenfalls Mailadressen.
Bei Serien-Mails kommen die Mailadressen ins Bcc-Feld. Siehe » E-Mails richtig adressieren

Wie gehe ich mit e-Mail-Spam um?

Nicht öffnen. Nicht antworten. Auf keinen Fall den „Abmeldelink“ anklicken. Links in der Mail niemals anklicken. Die Spam-Mail nicht zurückschicken. Mailanhänge von Spam-Mails niemals öffnen. Am Besten Dein Mailprogramm trainieren, und diese Mails als „Junk“ deklarieren (meist Rechtsklick → Markieren → Junk).

Mehrere Mailadressen benutzen

Grundsätzlich macht es Sinn im Internet mit sogenannten „Wegwerf-Mailadressen“ unterwegs zu sein – ob beim Einkaufen oder agieren in öffentlichen sozialen Netzwerken. Über die kostenfreien Anbieter wie gmx.de, web.de oder andere kann man sich problemlos mehrere Mailadressen anlegen, die man dann entsprechend für die verschiedenen Bereiche verwendet: zum Einkaufen im Internet, eine Mailadresse für den Kontakt mit der Familie, für Facebook & co eine weitere Mailadresse usw.
Übersteigt der E-Mail-Spam irgendwann die eigene Schmerzgrenze gib‘ die Mailadresse einfach auf, und richte Dir eine neue Mailadresse ein.

Wer dazu verpflichtet ist auf seiner Website im Impressum seine Mailadrese anzugeben, sollte hier natürlich mit einer Mailadresse seiner Domain vertreten sein. Diese sollte man verschlüsselt und nicht im Klartext hinterlegen, also in etwa „Hier kontaktieren“ o.ä. kreativ.

Sicherheit für mich und die anderen

Trainiere den Junk-Spamfilter in Deinem Mailprogramm, und führe die Updates regelmäßig durch. Außerdem gehört auf jeden Rechner mindestens ein Antivirenprogramm. Auch hier gilt, dass die Aktualisierung mindestens einmal täglich erfolgen sollte. Am besten stellt man die „automatische Aktualisierung“ für Virendefinitionen ein.

Meine Ideen erfassen bei weitem nicht alle Möglichkeiten, die es im Umgang mit Mails gibt. Mir geht es in diesem Beitrag um Möglichkeiten, die jeder relativ unkompliziert umsetzen kann. 🙂